Kamelien haben gegenüber anderen Zimmerpflanzen einen großen Vorteil: Sie verblüfft im sonst so farblosen Winter mit bezaubernden rosenähnlichen Blüten. Um Kamelien ihre traumhafte Blütenpracht zu entlocken, sollte man allerdings einige Grundsätze bei Standort und Pflege beachten.
Kamelien reagieren empfindlich auf Kalk. Deshalb sollte zum Wässern am besten Regenwasser verwendet werden. Der Wurzelballen darf dabei nie austrocknen, sonst verliert die Pflanze ihre Knospen und Blätter. Auch Staunässe verträgt die Kamelie nicht. Abhilfe schaffen ein Abzugsloch am Topfboden und mit Compo Sana Azaleen- und Kamelienerde ein lockeres Pflanzsubstrat.
Während der Blütezeit von Dezember bis Anfang März lieben Kamelien ein Plätzchen bei etwa zehn Grad. Bei wärmeren Temperaturen fallen schnell die Knospen ab. Ideal sind deshalb kühle Wintergärten oder ein helles, unbeheiztes Treppenhaus. Wer sich die Pracht trotzdem zur Blütezeit direkt ins Wohnzimmer holen möchte, sollte auf den Echten Teestrauch (Camellia sinensis) zurückgreifen. Er hat weiße Blüten und verträgt auch Zimmertemperatur.
Wöchentliche Nährstoffgaben von Beginn des Austriebs bis Ende der Blühzeit sorgen für einen üppigen Flor. Compo Kameliendünger enthält in spezieller Zusammensetzung Ammonium und Stickstoff in einem genau abgestimmten Verhältnis. Auf diese Weise lassen sich das Wachstum und die Blüte der wunderschönen Pflanzen gut fördern.
(COMPO)